Ganz Frau:
Verantwortungsbewusste Familienplanung





Es ist, wie es ist: Die "Pille" ist nach wie vor eine sehr bewährte Methode, um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern. Aber Sie ist nicht die einzige Methode.

Deshalb raten ich Ihnen, im persönlichen Gespräch, die für Sie richtige Methode der Empfängnisverhütung herauszufinden.

Und für junge Mädchen führe ich einmal wöchentlich eine speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Mädchensprechstunde durch.

Vereinbaren Sie einfach einmal einen Termin für ein Beratungsgespräch zum Thema Verhütung.

Tipps zur hormonellen Empfängnisverhütung

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  Die Anti-Baby-Pille
Sicherheit:
Bei richtiger Anwendung sehr sicher. Erbrechen, Durchfall oder Medikamente beeinträchtigen die Sicherheit.
Vorteile:
Die Pille erlaubt spontanen Sex durch permanenten Empfängnisschutz. Bei bestimmter Zusammensetzung ist sie wirksam gegen Akne.
Nachteile:
Durch dauerhafte Hormonbelastung, Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Gewichtszunahme möglich.
Kosten: Bis zum 20. Lebensjahr erstatten die Krankenkassen die Kosten.
Für wen geeignet?
Für jede gesunde Frau. Bei zunehmendem Alter Thrombosegefahr, nicht geeignet für starke Raucherrinnen und Übergewichtige.
 

  Die Minipille
Vorteile:
Die Minipille enthält kein Östrogen. Sie erlaubt spontanen Sex. Einnahme ist auch in der Stillperiode möglich. Die in die Gebärmutterhöhle abgegebene Gelbkörperhormonmengen sind um den Faktor 20-100 geringer, als bei der Einnahme der Anti-Baby-Pille.
Nachteile:
Kann zu unregelmäßiger oder ausfallender Periode führen. Wird ununterbrochen eingenommen. Ein Einnahmefehler bedingt eine 14-tägige Phase fehlenden Empfängnisschutzes.
Kosten:
Die Kosten werden bis zum 20. Lebensjahr von Ihrer Krankenkasse übernommen. Ab dem 18. Lebensjahr zahlen Sie nur die Rezeptgebühr.
Für wen geeignet?
Frauen, die keine Östrogen vertragen.
 

  Die Hormonspirale
Sicherheit:
Von 1.000 Frauen, die diese Methode 1 Jahr angewendet haben, werden ca. 2 Frauen schwanger.
Vorteile:
Sicherer Empfängnisschutz über 5 Jahre. Die Monatsblutung wird im Laufe der Zeit deutlich kürzer, schwächer und weniger schmerzhaft.
Nachteile:
In den ersten 3-6 Monaten können gehäuft Zwischenblutungen auftreten. Grund dafür ist die nur langsam eintretende Reduktion der Gebärmutterschleimhautdicke. Bei 10-20% der Frauen kann die Blutung auch ganz ausbleiben, was ähnlich wie in der Stillzeit nichts Unnatürliches oder Gesundheitsgefährdendes ist. Ultraschallkontrolle eines Intrauterinpessars ("Spirale") zur Lagekontrolle bei Symptomlosigkeit wird alle 3-6 Monate empfohlen.
Kosten:
Unterschiedlich
Für wen geeignet?
Besonders geeignet für Frauen, die unter starken und schmerzhaften Monatsblutungen leiden.
 

  3-Monats-Spritze
Sicherheit:
Ähnlich wie die Anti-Baby-Pille
Vorteile:
3 Monate anhaltender Verhütungsschutz. Keine Möglichkeit von Einnahmefehlern. Spontaner Sex möglich.
Nachteile:
Hormonhammer. Nebenwirkungen ähnlich der Pille, vor allem Gewichtszunahme. Ausbleiben der Regel. Abruptes Absetzen nicht möglich. Der Nachteil der Injektionspräparate besteht darin, dass es häufig zu Blutungsstörungen kommt, vor allem in den ersten Wochen der Anwendung. Nach längerer Anwendung der 3-Monats-Spritze kann es aber auch zum vollständigen Ausbleiben der Blutungen kommen, da die alleinige Gabe des Gestagens den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut stark unterdrückt.Das Wiedereinsetzen des Eisprunges nach dem Absetzen kann bis zu einem Jahr dauern.
Kosten:
Werden nicht von der Krankenkasse übernommen.
Für wen geeignet?
Vor allem die Frauen, die sich aus psychischen, körperlichen oder zeitlichen Gründen nicht um die Vehütung kümmern können.
 

  Verhütungsstäbchen
Sicherheit:
Sehr hoch
Vorteile:
Verhütet 3 Jahre lang sorgenfrei und sehr sicher eine Schwangerschaft. Kann bei Kinderwunsch jederzeit entfernt werden. Enthält keine Östrogene.
Nachteile:
Unregelmässige Blutungen, Akne. Implanon ist ungeeignet für Frauen, die Probleme mit der Pilleneinnahme hatten.
Kosten:
Sehr hoch
Für wen geeignet?
Vor allem die Frauen, die sich aus psychischen, körperlichen oder zeitlichen Gründen nicht um die Vehütung kümmern können.
 

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