Impfungen beugen vor und retten Leben!




Ein guter Impfschutz gehört zu den grundlegenden gesundheitlichen Vorsorgeleistungen für jeden Menschen. Genaue Informationen darüber, welche Impfung zu welcher Zeit notwendig ist, erhälst du bei deinem Hausarzt und in unserer Praxis. Bring deinen Impfpass einfach zu deiner nächsten Untersuchung mit.

Über einige Infektionskrankheiten und den dazu möglichen Impfschutz möchten wir dich an dieser Stelle genauer informieren:


  Hepatitis B
Hepatitis B kann eine gefährliche Infektionskrankheiten sein. Hepatitis-B-Viren werden häufiger bei sexuellen Kontakten übertragen.

Man schätzt, dass Hepatitis-Viren 100-mal infektiöser sind als HIV-Viren. Kondome können das Risiko einer Infektion zwar senken, aber nicht sicher verhindern.

Jugendliche und junge Erwachsene sowie alle nicht (lebenslang) monogam lebenden Personen haben deshalb ein Infektionsrisiko. Es gibt auch ein berufsbedingtes Infektionsrisiko für Personen im Gesundheitsbereich z.B. Arzthelferinnen, Krankenschwestern.

Im Rahmen der Mutterschutz-Richtlinien wird gegen Ende der Schwangerschaft eine Hepatitis-B-Untersuchung durchgeführt, da vorhandene Erreger im Blut der Mutter während der Geburt auf das Kind übertragen werden können.

Über Blutspuren ist auch eine Übertragung durch nicht oder nicht ausreichend desinfiziertes „Handwerkszeug“ im Rahmen von Tätowierung und Piercings möglich, wenn sie nicht fachgerecht bei Profis durchgeführt werden.

Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?

Eine Impfung gegen Hepatitis B bietet einen zuverlässigen Schutz. Die aktive Impfung besteht aus 3 Teilimpfungen. 4 Wochen nach der ersten Impfung erfolgt die 2., die 3. wird nach 6 Monaten verabreicht. Der Impfschutz hält in aller Regel 10 Jahre an.
Bei sexuellem Kontakt verhindert der Kondomgebrauch das Risiko einer Infektion, jedoch nicht zuverlässig.

Bei Risikogruppen, die beruflich viel mit Blut in Kontakt kommen, müssen die entsprechenden gesetzlichen Vorschriftsmaßnahmen eingehalten werden (z.B. Tragen von Handschuhen beim Blutabnehmen).

Werden die Kosten für die Impfung von der Krankenkasse getragen??

Die Kosten für eine vollständige Schutzimpfung gegen Hepatitis B übernehmen die Krankenkassen für Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

Bei berufsbedingten Gefährdungen werden die Kosten in der Regel vom Arbeitgeber übernommen.



 

  Gefahren einer Rötelninfektion
Pro Jahr wird in Deutschland mit rund 100 Fällen schwerer Schädigung des ungeborenen Kindes durch ein Rötelnvirus gerechnet. Infiziert sich eine nicht gegen Röteln geschützte Schwangere bis zur 18. Schwangerschaftswoche, führt dies bei ca. 25% der Fälle zu einer Fehlgeburt, in ca. 50% zu schweren Missbildungen des Kindes.

Trotz Impfempfehlung sind heute noch 5-10% der gebärfähigen Frauen ungeschützt.

Wie wird die Impfung durchgeführt?
Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre erhalten 2 Impfungen im Abstand von mindestens 4 Wochen, zumeist als Kombinationsimpfung. Nicht geschützte Erwachsene, entsprechend den offiziellen Empfehlungen, 1 Impfung.
Bei Kinderwunsch empfiehlt sich, eine Kontrolle des Rötelntiters durchführen zu lassen.

Die Kosten hierfür übernehmen die Krankenkassen.

Nach der Immunisierung besteht meist eine lebenslange Immunität.

 

  Virus-Grippe
Wer sollte sich impfen lassen?

In der Regel alle Impfwilligen. Auf jeden Fall ist die Impfung bei Personen über 60 Jahren empfohlen und bei Personen mit entsprechender Grunderkrankung und Gefährdung. Aber auch Personen mit häufigen Kundenkontakt.

Wie wird die Impfung durchgeführt?

Die Impfung erfolgt jährlich mit dem jeweils aktuellen Impfstoff.
Jedes Jahr gibt es ein neuen Impfstoff.

Die Kosten werden von den Krankenkassen getragen.

 



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